Randbearbeitung für präzise Endkonturen und definierte Sickenbereiche
Die Maschinen zur Kantenbearbeitung dienen vorwiegend dazu, den Sickenbereich bei Klöpperböden, Korbbogenböden und flachen Böden durch formende und spanabnehmende Verfahren gezielt zu bearbeiten.
Damit lassen sich Geometrien und Endhöhen nach dem Tiefziehen kontrolliert herstellen und für die weitere Verwendung exakt anpassen. Die Bearbeitung erfolgt prozesssicher auf speziell ausgelegten Maschinen für rotierende Böden.
Je nach Anforderung kommen unterschiedliche Bearbeitungsschritte zum Einsatz, die formend oder spanabnehmend wirken und auf reproduzierbare Ergebnisse ausgelegt sind.
Ausgelegt für unterschiedliche Bearbeitungsschritte im Sickenbereich.
Verarbeitung von Böden in einem breiten Durchmesserbereich.
Geeignet für unterschiedliche Materialstärken im Fertigungsprozess.
Formende und spanabnehmende Bearbeitung auf einer abgestimmten Prozesskette.
Formende und spanabnehmende Verfahren für exakt definierte Kanten
Im Bereich der Kantenbearbeitung werden Endkonturen, Sickenformen und Höhen gezielt nachbearbeitet. Die einzelnen Verfahren greifen dabei kontrolliert ineinander und sorgen für maßhaltige Ergebnisse am fertigen Boden.
- Sicken: Rollen übertragen die gewünschte Kontur formend auf den rotierenden Boden.
- Beschneiden: Der Rand wird nach dem Tiefziehen auf die gewünschte Endhöhe beschnitten.
- Drehen: Ein Drehmeißel stellt die gewünschte Sickenform spanabnehmend her.
Gezielte Nachbearbeitung für Böden mit definierten Rand- und Sickenformen
Die Kantenbearbeitung ist ein entscheidender Fertigungsschritt, wenn nach dem Tiefziehen präzise Randbereiche hergestellt werden müssen. Insbesondere bei Klöpperböden, Korbbogenböden und flachen Böden entstehen so definierte Endkonturen für die weitere Verwendung.
Durch die Kombination aus formenden und spanabnehmenden Verfahren lassen sich Fertigungstoleranzen kontrolliert ausgleichen und die gewünschte Geometrie prozesssicher herstellen. Das schafft eine belastbare Basis für Folgeprozesse und den späteren Einsatz des Bauteils.
Wenn Sie Böden mit definierter Randbearbeitung fertigen lassen möchten, unterstützen wir Sie bei Auslegung, Prozesswahl und Serienumsetzung.
Rollen formen den Sickenbereich passend zur gewünschten Geometrie.
Beschneiden und Drehen sorgen für definierte Endmaße und saubere Konturen.
Werkzeuge greifen kontrolliert an den sich drehenden Boden an.
Ausgelegt auf saubere Prozessführung und wiederholgenaue Endkonturen.
Bearbeitungsbilder und typische Kantenformen
Die folgenden Abbildungen zeigen typische Ausführungen und Referenzformen aus der Randbearbeitung.
Klöpperboden mit markiertem Sickenbereich
Die Referenzabbildung zeigt den Bereich, der durch die Randbearbeitung gezielt formend und spanabnehmend nachbearbeitet wird.
Kante plan + plan gedreht
Ausführung für definierte plane Randkonturen mit zusätzlicher spanabnehmender Nachbearbeitung.
Mat. versetzt gesickt
Formgebende Kontur im Sickenbereich für spezifische geometrische Anforderungen.
45° + 45° E-Maile
Spezifische Randform für definierte Übergänge und technische Anschlussgeometrien.
V-Kante außen
Außenliegende V-Kante, auch in 45°-Ausführung umsetzbar.
V-Kante innen
Innenliegende V-Kante, ebenfalls als 45°-Variante realisierbar.